Krummnussbaum


Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.347 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.293 Einwohner, 1981 1.234 und im Jahr 1971 1.204 Einwohner. Die etymologische Wurzel zu "Krummnussbaum" lautet "beim krumm gewachsenen Nußbaum." Der Ortsname leitet sich ab von den krummen Nußbäumen, die damals bei den Fischerhütten an der Donau standen. Diese Stelle diente besonders in der Nord-Süd Verbindung als markanter Wegweiser für alle, die die Donau überqueren mussten.

 

Dass die Gegend um und von Krummnussbaum ein altes Siedlungsgebiet ist, das beweist ein steinernes Sichelmesser aus der Jungsteinzeit, das 1964 in Annastift gefunden wurde. Den Römern dürfte die Lage des Marktes damals zur Verteidigung ihrer Nordgrenze gepasst haben, denn ein Wachturm soll auf der "Burgstalleiten", vorgelagert dem römischen Standlager Arelape in Pöchlarn gestanden sein. Denn Reste sind auf der "Burgstalleiten" erkennbar, doch das Alter lässt sich aufgrund der Art der Anlage nicht endgültig bestimmen, da ähnliche Befestigungsanlagen sowohl urgeschichtlich als auch frühgeschichtlich auftreten. Bereits zur ersten Jahrtausendwende wurde das heutige Gemeindegebiet wirtschaftlich genutzt, viele alte Flurbezeichnungen sind in der bäuerlichen Bevölkerung noch erhalten geblieben.


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